Hallo,
was heisst bitte "funktioniert nicht" ? Es macht nicht das was *Du*
gerne willst.
Das heisst nicht dass es "nicht funktioniert" sondern nur dass Du etwas
falsch gemacht hast.
Module[] sind etwas kranke Konstrukte, weil Sie eine lexikalische
Variablenreferenz implementieren
die Mathematica eigentlich nicht hat. Damit das klappt werden bei jedem
Module[] Aufruf die
Variablen umbenannt beim ersten mal wird aus
Module[{x, y}, {a, b} /. {x_, y_} -> {y, x}]
also Block[{x$1,y$2}, {a,b} /. {x$1_,y$1_}-> ???]
bei zweiten mal
Block[{x$3,y$4}, {a,b} /. {x$3_,y$4_}-> ???]
beim dritten mal
Block[{x$5,y$6}, {a,b} /. {x$5_,y$6_}-> ???]
und so weiter und weiter. Die Fragezeichen habe ich da hin gemacht
weil es an der Stelle nicht eindeutig ist, was denn wohl gemeint ist,
schiesslich stand im Original Module[{x, y}, {a, b} /. {x_, y_} -> {y, x}]
ist also das umbenannte "x" aus dem Module[] gemeint also
Block[{x$1,y$2}, {a,b} /. {x$1_,y$1_}-> {y$2,x$1}]
oder aber das Globale x
Block[{x$1,y$2}, {a,b} /. {x$1_,y$1_}-> {y,x}]
Die sind beide gleich gut und um die Mehrdeutigkeit aufzuloesen hat man
Block[{x$1,y$2}, {a,b} /. {x$1_,y$1_}-> {y,x}]
genommen. Da gibt es nix zu erklaeren, das ist so (!), genauso wir Sqrt[4]
eine 2 ergibt und keine -2.
Ansonsten ist jeder, der Rule[] mit einem Pattern[] verwendet entweder
ein Genie oder ein kompletter Idiot. Meiner Erfahrung nach, sind die
Genies sehr, *sehr*, SEHR selten. Erklaerungen sind in beiden Faellen
unmoeglich/unnoetig, dem Idioten kann man
nichts erklaeren, dem Genie braucht man nichts erklaeren. Es besteht
daher auch kein Grund nach einer Erklaerung zu suchen.
Gruss
Jens
Robert Nowak wrote:
Hallo Udo,
die Farbspiele habe ich mir auch angeschaut.
(*4*)Block[{x, y}, {a, b} /. {x_, y_} -> {y, x}]
x y überall dunkelgrün und "funktioniert"
(*5*)Module[{x, y}, {a, b} /. {x_, y_} -> {y, x}]
x y überall hellgrün und "funktioniert nicht"
Das bringt einen also nicht wirklich weiter.
Insbesondere das Fall 5 verhalten kann keinem MMA nicht user und auch
den meistem MMA schon usern plausibel erklärt werden.
meiner bescheidenden Meinung nach ein Fehlverhalten.
l.g. Robert
Udo und Susanne Krause schrieb:
Hallo Robert,
in der mma hilfe steht das patterns als lokale symbole behandelt
werden:
tutorial/VariablesInPureFunctionsAndRules
"
Mathematica has several "scoping constructs" in which certain names
are treated as local. When you mix these constructs in any way,
Mathematicadoes appropriate renamings to avoid conflicts.
"
kurz darauf steht im selben Tutorial (nach Out[17])
When you apply a rule such as f[x_]->rhs, or use adefinition such as
f[x_]:=rhs, Mathematica implicitlyhas to substitute for x everywhere
in the expression rhs.It effectively does this using the /.
operator. As a result,such substitution does not respect scoping
constructs.However, when the insides of a scoping construct are
modifiedby the substitution, the other variables in the scoping
constructare renamed.
Wenn man die Schriftfarben auf einem Farbdisplay anschaut,
dann sieht man schon beim Tippen, dass gleich etwas
nichttriviales passieren wird:
In[1]:= x = z;
(* x ist schwarz, z ist blau *)
(*2*) {a, b} /. {x_, y_} :> {y, x}
(* a, b blau, x_, y_, x, y grün *)
(*3*) {a, b} /. {x_, y_} -> {y, x}
(* a, b, y blau, x_, y_ grün, x schwarz (!) *)
Das Syntax Coloring (Edit->Preferences->Appearance) färbt
lokale Variable, Funktionsargumente und Patternnamen
grün (und Face italic), unbekannte Grössen blau, etwa
In[2]:= Fatzkerade[]
wird blau und NumberQ schwarz:
In[3]:= NumberQ[2]
Das x erscheint bei Rule[] schwarz, das y blau,
der Parser betrachtet diese beiden, x und y, schon
nicht als Inkarnation der Platzhalter des Patterns:
Es findet eine freie Ersetzung statt, nicht ein Vertauschen.
Für das Vertauschen braucht Mma ein RuleDelayed[] weil
dann die rechte Seite erst evaluiert wird, wenn die
Regel benutzt wird, d.h. nachdem die linke Seite gefunden wurde.
Die anderen Beispiele sind nicht verwunderlich wegen
In[31]:= x
Out[31]= z
Gruss
Udo.